Clinton: Vorsprung auf Trump bei 2,8 Millionen Stimmen

Auch 4 Wochen nach der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2016 wird über die Abstimmung und deren Auszählung diskutiert. Wie aus den inoffiziellen Zahlen des Cook Reports hervorgeht, liegt die Demokratin Hillary Clinton mit mittlerweile 2,8 Millionen Stimmen vor Donald Trump.

Clinton führt derzeit mit 65.8 Millionen Stimmen, während Trump mit 63 Millionen zwar die Präsidentschaftswahl gewinnen konnte, aber bei weitem nicht die breite Masse der amerikanischen Bürger von sich überzeugte. Die Ergebnisse des 8. Novembers werden zwar noch ausgezählt, dennoch beeinflussen diese nicht mehr den Wahlsieg des Republikaners Donald Trump, da formal nur die Stimmen der Wahlmänner des Electoral College das Wahlergebnis bestimmen können. In diesem „Popular Vote“ kann es also dazu kommen, dass ein Kandidat zwar die Mehrheit der Stimmen in einem Bundesstaat haben kann, aber trotz allem aufgrund der entscheidenden Wahlmänner verliert.

Für Trump bedeutet dies, dass er der fünfte Präsident nach George W. Bush ist, der weniger abgegebene Stimmen als seine Gegenkandidatin erzielen konnte. Beeindrucken lässt sich der designierte 45. Präsident der Vereinigten Staaten davon aber nicht. Über Twitter ließ er seine Kritiker wissen, dass er unter anderen Bedingungen ebenfalls gesiegt hätte. Basiere die Präsidentschaftswahl auf den gesamten Wahlstimmen der Bevölkerung, sei sein Sieg nur noch deutlicher geworden, da er seinen Schwerpunkt zusätzlich auf New York, Florida und Kalifornien setzen würde.

Es kam zu Neuauszählungen der Wahlen in einigen Bundesstaaten, darunter Michigan, Wisconsin und eine Teilauszählung in Nevada. Dennoch sehen viele Experten nur eine sehr geringe Chance für Hillary Clinton und ihre Präsidentschaftskandidatur.

Bild: depositphotos ginosphotos1

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