Forschung: Mehr Einkommen führt zu besserem Schlaf

Umso mehr man verdient, umso besser soll der Schlaf sein, wenn man einer Studie der US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde CDC (Centers for Disease Control) Glauben schenkt. Demnach gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen Einkommen und Schlaf. Grundlage der Erkenntnisse ist eine Umfrage aus dem Jahr 2013.

Nur knapp zwei Drittel der Menschen, die unter der US-Armutsgrenze (23.550 Dollar pro Familie) leben, schlafen nachts mindestens sechs Stunden. Im Vergleich: Bei den Familien, die das Vierfache und mehr verdienen, sind es rund drei Viertel aller Befragten, die diese Menge an Schlaf bekommen.

Und warum können Menschen mit einem geringerem Einkommen nicht so viel schlafen? Viele dieser Menschen haben mehrere Jobs gleichzeitig. So berichteten mehr als 60 Prozent der Befragten, die weniger als sechs Stunden schlafen, dass sie verschiedenen Tätigkeiten nachgehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Zu viel Stress führe sehr oft zu Schlafproblemen, und das kann auf Dauer schwere Folgen haben: „Personen, die nur unzureichend Schlaf bekommen, erkranken eher an chronischen Krankheiten wie Depressionen, Diabetes oder Krebs. Zudem sterben sie eher und die Lebensqualität sowie die Leistungsfähigkeit sind geringer“, erklärte ein Sprecher des CDC.

 

 

 

Bild: Petra Bork / pixelio.de

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